GeWoSüd weiter auf Moder­ni­sie­rungs­kurs

Auch 2026 steht für die GeWoSüd alles im Zeichen von Inves­ti­tionen in die Zukunft unserer Genos­sen­schaft. 12 Millionen Euro sind dafür insge­samt einge­plant. Neben der konti­nu­ier­li­chen Instand­hal­tung bleibt die nach­hal­tige Moder­ni­sie­rung unseres Gebäu­de­be­stands weiterhin ganz oben auf der Agenda. Erfahren Sie, welche Projekte geplant sind – und wo Geduld gefragt ist.

Mit mehreren wich­tigen Projekten starten wir in das neue Jahr und führen bestehende Vorhaben aus dem vergan­genen Jahr fort. In Zeiten stei­gender und teils sprung­haft schwan­kender Ener­gie­preise sowie wech­sel­hafter poli­ti­scher Rahmen­be­din­gungen sind für uns zwei Dinge klar: Einsei­tige Abhän­gig­keit von fossiler Energie ist ein Problem. Daher streben wir bei ener­ge­ti­schen Baumaß­nahmen zum einen die Reduk­tion von Gas und damit auch CO₂-Emis­sionen an. Gleich­zeitig behalten wir den Effekt der Inves­ti­tionen für unsere Mitglieder im Blick. Entschei­dend ist für uns, Maßnahmen umzu­setzen, die sowohl ener­ge­tisch sinn­voll als auch wirt­schaft­lich trag­fähig sind.

Die ener­ge­ti­sche Sanie­rung des Gebäu­de­be­stands in Neukölln ist weiterhin geplant. Der Beginn hängt jedoch noch von der Geneh­mi­gung durch das Bezirksamt ab, die aufgrund der Milieu­schutz­be­stim­mungen am Standort noch aussteht. Sobald es losgehen kann, werden wir die Arbeiten etap­pen­weise umsetzen. Im Jahr 2026 wird es aller­dings besten­falls möglich sein, die Fenster auszu­tau­schen.

Verschie­dene Maßnahmen zur Stei­ge­rung der Ener­gie­ef­fi­zienz

Um die Ener­gie­ef­fi­zienz zu stei­gern, führen wir in mehreren Wohn­an­lagen einen hydrau­li­schen Abgleich durch. Dabei werden Heiz­kör­per­ven­tile in allen Wohnungen erneuert und optimal justiert, sodass die Wärme gleich­mäßig verteilt wird und Energie nicht unnötig verloren geht. Ein konkretes Beispiel ist der Standort Char­lot­ten­straße: Seit dem Jahres­wechsel ersetzt ein Gaskessel die bishe­rige Ölhei­zung. Gleich­zeitig wird das Heizungs­ver­tei­ler­system für eine effi­zi­ente Wärme­ver­tei­lung opti­miert.

Das Dämm­pro­gramm für die denk­mal­ge­schützten Reihen­häuser im Lindenhof I wird fort­ge­setzt. Nach lang­wie­rigen Verhand­lungen mit der Denk­mal­pflege liegt nun endlich die Bauge­neh­mi­gung vor, so dass wir bald mit den Arbeiten starten können.

Strang­sa­nie­rung im Lindenhof II – Stand der Dinge

Die Strang­sa­nie­rung im Lindenhof II (Eyth- und Besse­mer­straße) ist ein komplexes Projekt, das von Beginn an auf mehrere Jahre ange­legt war. Im ersten Bauab­schnitt konnte die Umstel­lung der Gas- und Strom­ver­sor­gung sowie die Warm­wasser-berei­tung mit umwelt­freund­li­chen Durch­lauf­er­hit­zern plan­mäßig umge­setzt werden. Für die nächsten Bauab­schnitte in der Eyth­straße warten wir seit mehr als einem Jahr auf die Anschluss­ver­stär­kungen durch Strom­netz Berlin – ein Vorgang, der eigent­lich sechs Wochen dauern sollte. Wir sind jedoch vorsichtig opti­mis­tisch, dass der Termin nun in greif­bare Nähe rückt. Für diese und weitere Strang­sa­nie­rungen sind rund 2,5 Millionen Euro im Jahr 2026 einge­plant: Bereits abge­schlossen ist die Strang­sa­nie­rung in den Gebäuden Eyth­straße 37 bis 43 und Domnauer Straße 1; im Herbst soll die Strang­sa­nie­rung des Hoch­hauses in der Röbling­s­traße 31 und 33 beginnen. Diese wird sich voraus­sicht­lich in zwei Etappen bis zum Jahr 2028 hinziehen.

Zum Neubau­pro­jekt Char­lot­ten­straße gibt es gute, aber auch weniger erfreu­liche Nach­richten. Die Bauge­neh­mi­gung liegt bereits seit einigen Monaten vor. Ursprüng­lich war der Baube­ginn für 2026 geplant, doch regu­la­to­ri­sche Unklar­heiten haben den Start verzö­gert. Diese sind jetzt ausge­räumt. In diesem Jahr soll die Ausfüh­rung geplant und die Leis­tungen vergeben werden, sodass die Arbeiten Anfang 2027 starten sollen.

„Altes Wasch­haus“ in Neukölln: schritt­weise Moder­ni­sie­rung

Das „Alte Wasch­haus“ am Standort Neukölln soll zu einem echten Nach­bar­schafts-treff­punkt werden. Der Raum ist sichtbar in die Jahre gekommen. Deshalb werden wir nun schritt­weise Moder­ni­sie­rungs­ar­beiten angehen, um für alle Nutze­rinnen und Nutzer vor Ort einen Gemein­schafts­raum mit einla­dender Atmo­sphäre zu schaffen. Als erstes werden wir uns der Erneue­rung von Wänden, Böden und Decken sowie der Verbes­se­rung des Schall­schutzes widmen. Auch die Außen­an­lage wird in diesem Jahr aufge­frischt.

Instand­set­zungs­maß­nahmen an verschie­denen Stand­orten

Darüber hinaus setzen wir an verschie­denen Stand­orten Instand­set­zungs­maß­nahmen um. So führen wir in der Stin­de­straße Ertüch­ti­gungs­ar­beiten an der Aufzugs­an­lage durch, um einen dauer­haft zuver­läs­sigen Betrieb sicher­zu­stellen. Die Kosten hierfür belaufen sich voraus­sicht­lich auf rund 70.000 Euro. Zur Instand­set­zung gehören nicht nur tech­ni­sche Maßnahmen: Auch die Grün­an­lagen werden gezielt aufge­frischt. An mehreren Wohn­an­lagen pflanzen wir neue Bäume, um den Nutze­rinnen und Nutzern weiterhin attrak­tive Außen­be­reiche zu bieten.

Maßnahmen zur Schad­stoff­be­he­bung bleiben eine wich­tige Aufgabe, die wir weiter umsetzen. Wie bisher auch prüfen wir in frei­wer­denden Wohnungen zunächst Boden- und Wand­be­läge auf mögliche Schad­stoffe. Falls erfor­der­lich, erfolgt vor der regu­lären Wohnungs­sa­nie­rung eine fach­ge­rechte Schad­stoff­be­sei­ti­gung. Hierfür sind 250.000 Euro veran­schlagt.

Dieser Über­blick zeigt: Zahl­reiche Bau- und Sanie­rungs­pro­jekte stehen an – wir infor­mieren Sie konti­nu­ier­lich über den Fort­schritt.

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