Steglitz-Zehlen­dorf

Am Eich­garten / Stin­de­straße

Modernes Wohnen nach histo­ri­schem Vorbild

Die 140 Wohnungen in 13 Häusern wurden zwischen 1927 und 1929 errichtet und von den Archi­tekten Jacobus Goettel und Alfred Wiener geplant. Ab 2002 wurden die Häuser umfas­send moder­ni­siert und die Fassaden nach histo­ri­schem Vorbild wieder­her­ge­stellt. Mit dem Ausbau des Dach­ge­schosses konnte zusätz­li­cher Wohn­raum geschaffen werden: 17 fami­li­en­ge­rechte Wohnungen mit Studio und Dach­garten, entworfen vom Berliner Archi­tekten Carlos Zwick.

Der Bau ist durch Bruno Taut inspi­riert und gehört zum „Neuen Bauen“, das durch klar geglie­derte Sach­lich­keit und Funk­tio­na­lismus geprägt ist. Bereits die Archi­tekten Goettel und Wiener sahen einen großen Innenhof für die Wohn­an­lage vor, der sich zum Steglitzer Stadt­park öffnet. Ins Auge fallen die farbigen, hori­zon­talen Bänder zwischen den Fens­tern. Nach dem Krieg wurden Teile im Zuge des Wieder­auf­baus 1954 neu errichtet. Der dabei verwen­dete graue Rauputz ließ die Häuser schlicht aussehen. Ab 2002 fanden umfas­sende Moder­ni­sie­rungs­ar­beiten statt, bei denen die ursprüng­liche Glie­de­rung und Farb­ge­bung der Fassade wieder­her­ge­stellt wurde.

Die Wohn­an­lage liegt in unmit­tel­barer Nähe zum Teltow­kanal mit seinem kilo­me­ter­langen Wanderweg.

Die Außen­an­lage bietet:

  • Grün­flä­chen
  • Innenhof öffnet sich zum Steglitzer Stadt­park

Beson­der­heiten im Detail:

  • Geschichts­träch­tige Wohn­ein­heit
  • Unmit­tel­bare Nähe zum Teltow­kanal

Über die Archi­tekten

Jacobus Goettel (1886 -?), der aus Stutt­gart stam­mende Archi­tekt, hatte 1912 die Garten­stadt Ober­esslingen, eine Wohn­sied­lung im Osten von Esslingen, sowie 1914 die Garten­stadt Klein­ho­hen­heim bei Stutt­gart entworfen. Ab den 1920er Jahren arbei­tete er in Berlin für eine Reihe von Wohnungs­ge­nos­sen­schaften und reali­sierte stadt­weit Wohn­sied­lungen im Stil des „Neuen Bauens“.

Dr. Alfred Wiener, 1885 in Berlin geboren, reali­sierte zusammen mit den Archi­tekten Werner Berndt und Jacobus Goettel 1930 auch die GeWoSüd-Wohn­an­lage Weißensee in der Jacob­sohn­straße, Pisto­ri­us­straße und Seiden­berger Straße. Als Büro „Wiener und Jaretzki“ entwi­ckelte er mit dem Archi­tekten Hans Sigmund Jaretzki (1890 — 1956) zusammen weitere Projekte in Berlin, darunter „Moderne Laden­bauten, Außen- und Innen­ar­chi­tektur“. Das Archiv des Jüdi­schen Museums, welches Lebens­spuren von Emigranten doku­men­tiert, verzeichnet zwar das Ableben von Dr. Alfred Wiener im Jahre 1977 in Tel Aviv, aber keine weiteren Bauwerke.

Carlos Zwick, geboren 1951, studierte – nach einer Lehre als Schreiner in Sont­hofen – Archi­tektur und Städ­tebau in München und Berlin. Seit den 1980er Jahren reali­sierte Zwick Projekte in Berlin und im Allgäu, arbei­tete in verschie­denen Büros und als wissen­schaft­li­cher Mitar­beiter an der TU Berlin, bis er 1989 sein eigenes Büro grün­dete. Zwick spezia­li­sierte sich auf Dach­ge­schossaus- und aufbauten und reali­sierte u. a. für die GeWoSüd Dach­auf­bauten in der Wohn­an­lage Weißensee und in der Sutt­ner­straße im Lindenhof.

Mehr Infor­ma­tionen über die Archi­tekten und Häuser finden Sie hier.

Ihre Ansprech­per­sonen

Florian Wrusch
Verwalter

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Telefon: 030 754491–33
Mobil: 0174 9410014

Stefan Thau­felder
Haus­be­treuer

Mobil: 0174 9410009

Erreich­bar­keit:
Mo. 
9–18 Uhr
Di. — Do. 9–16 Uhr
Fr. 9–13 Uhr

Adressen:
Am Eich­garten 7 – 12
Stin­destr. 35 – 41

Wenn Ihr zustän­diger Verwalter nicht erreichbar ist, wenden Sie sich bitte an:

Ines Horn
Sekre­ta­riat Nutzer­ser­vice

E‑Mail
Telefon: 030 754491–17

Berlinkarte Standorte Karte Am Eichgarten / Stindestraße

Standort und Umge­bung

  1. Titania-Kino­pa­last
  2. Guts­haus Steglitz
  3. Matthä­us­kirche
  4. Rosen­kranz-Basi­lika
  5. Rathaus Steglitz
  6. Forum Steglitz, Einkaufs­zen­trum
  7. Steglitzer Kreisel
  8. Bier­pinsel
  9. Schloß­park Theater
  10. Schwartzsche Villa
  11. Guts­haus Lich­ter­felde
Detail Standorte Karte Am Eichgarten / Stindestraße